Das ist es nicht:
Weiß man in einem fremden Land nicht so recht wohin wenn man gerade hungrig ist, dann suchen viele Menschen schnell nach der nächsten internationalen Fastfood-Kette. Burger und Pommes Frites schmecken rund um den Globus gleich. Ein jeder weiß was ihn erwartet. Seit Jahren macht drängt sich der Fastfood mehr und mehr in das alltägliche Leben. Sobald der Mensch Hunger hat, muss es schnell gehen und deftig muss es am besten sein. Was liegt da näher als in den nächsten Imbiss zu rennen und es sich beim „schnellen Essen“ gut gehen zu lassen. Schmecken tut das ganze ja auch. Und was schmeckt muss doch auch gesund sein…
NEIN, viele Glutamate, viele Geschmacksverstärker, viele Farbstoffe, viel Zucker, viel Zuckerersatz, viel Fett, viele Kohlehydrate dafür aber wenig Ballaststoffe, wenig Vitamine und noch viel weniger Natürlichkeit. Gesund ist das nicht. Das wissen wir heute. Fastfood macht nicht nur träge und auf die lange Sicht dick, man verliert auch den Geschmack für natürliche Aromen und kann an Mangelerscheinungen leiden oder sogar krank werden.
Aber das:
Slowfood ist ein Trend der sich dem Fastfood entgegensetzt. Die Slow Food Bewegung stammt ursprünglich aus Italien. Ziel ist es natürliche, regionale sowie saisonale Produkte als Lebensmittel zu verwenden. Das Essen soll möglichst auf traditionelle Weise zubereitet werden. Wichtig ist es außerdem sich Zeit für das Mahl zu nehmen und sein Essen bewusst zu genießen. Viele Regionen haben landes- oder regionstypische Spezialitäten. Diese zu kennen und regelmässig zu genießen, hilft laut Slowfood Menschen an ihre Region zu binden. Ebenfalls Bestandteil der Theorie ist die Aufnahme von saisonalen Lebensmitteln. Kohl, Wirsing und Lauch im Winter, Spargel, Tomaten, Feldsalat oder Rhabarber im Frühling, im Sommer gibts es typischer Weise Kirschen, Gurken, Spinat oder Beeren und der Herbst wartet schliesslich mit Äpfeln, Birnen, Möhren oder Broccoli. Ernährt man sich bewusst nach den Produkten, die typisch für die jeweilige Jahreszeit und Region sind, unterstützt man nicht nur die heimische Landwirtschaft, sondern ernährt sich auch gesunder. Grund dafür sind die frisch geernteten Produkte und die kürzeren Lieferwege. Obst und Gemüse sind so frischer und haben noch mehr Vitamine in sich. Um diese Lebensmittel möglichst frische zu bekommen, kauft man am besten auf dem Wochenmarkt oder im Bauernladen ein. Hier sind Möhren, Äpfel und Co. oftmals erst seit wenigen Stunden geerntet und das schmeckt man auch. Darüberhinaus gibt es mehr und mehr Bio-Supermärkte in denen die passenden Produkte auch zwischendurch erworben werden können. Eine schöne Möglichkeit sich mit frischem Gemüse und Obst zu versorgen ist auch der heimische Anbau. Ein kleines Gemüsebeet im eigenen Garten oder ein Obstbaum verschönern das Gartenbild und helfen sich mit den Erntezeiten vertraut zu machen. Und ein weiterer Vorteil kann durch die Beherzigung solcher Slow-Food-Regeln erlangt werden. Man weiss woher die eigenen Speisen kommen und kann oftmals verhindern stark gespritztes und behandeltes Obst und Gemüse zu sich zu nehmen, denn kommt die Ware aus dem Ausland gelten dort oft andere Lebensmittelstandards als in Deutschland. Im schlimmsten Fall erhält kann man ansonsten sogar genmanipuliertes Gemüse erhalten und das nun wirklich nicht im Sinne einer gesunden Ernährung nach Slowfood-Vorstellung. Aber es gibt auch noch weitere Vorteile. Während Fast Food überall auf der Welt den gleichen Geschmack hat, ist das bei Slow Food eben nicht der Fall. Die geschmackliche Vielfalt regionaler Spezialitäten und ihre Tradition gilt es aufrecht zu erhalten. Daneben spielt auch der Anbau von Gemüse und Obst eine wichtige Rolle in der Slowfood-Philosopie. Die Produktion muss mit der Umwelt vereinbar sein – ökologische, nachhaltige aber auch ethische Gesichtspunkte spielen eine Rolle. Ethische Gründe kommen insbesondere in der Fleischproduktion zum Tragen. Eier von freilaufenden Hühnern, Fleisch vom Bio-Bauern, gesund und natürlich ernährten Tieren. Zu den regionalen Spezialitäten gehören zudem auch verschiedene Bier- und Weinsorten. So sind beispielsweise in Deutschland besonders die Regionen Rheinland-Pfalz und Rheinhessen als Weinanbaugebiete bekannt. Aber auch die Gegenden um die Hessische Bergstraße oder die Mosel bauen Wein an.
Nicht nur bei der Ernährung lohnt sich bewusstes und nachhaltiges Denken. Zwar ist eine gesunde Ernährung auch für die äußere Schönheit sehr maßgebend – viele Frauen möchten aber trotzdem nicht auf Kosmetika verzichten um Ihre Vorzüge hervorzuheben. Auch Beauty und Kosmetik kann nachhaltig und bestens vertretbar sein, wenn man auf Naturkosmetika aus ressourcenschonender Herstellung setzt.